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German - Japanese Wood Biomass Day
05. November 2013 in Tokyo and 8. November 2013 in Morioka

Energetische Nutzung von Holzbiomasse: Der German-Japanese Wood Biomass Day 2013 in Tokyo und Morioka

Seit der Atomkatastrophe in Fukushima 2011 setzt auch Japan auf eine Energiewende. Der Fokus der Regierung liegt auf dem Einsatz Erneuerbarer Energien und hier vor allem auf Solarenergie, Windenergie und Biomasse. Insbesondere im letzten Bereich gibt es für deutsche Unternehmen interessante Möglichkeiten für ein Engagement und Kooperationen. Denn auf dem japanischen Markt besteht ein großer Nachholbedarf hinsichtlich effizienter Technologien und im Bereich der Infrastruktur – und deutsche Produkte genießen hier einen hervorragenden Ruf.

Der German-Japanese Wood Biomass Day 2013 fördert den Erfahrungsaustausch zwischen beiden Ländern sowie die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Insbesondere Forschungsarbeiten zur Bioenergienutzung bieten ein großes Potenzial für Kooperationen. Veranstaltet wurde der Biomass Day von ECOS Consult im November 2013 an der Universität Tokyo und drei Tage später an der Iwate Universität, Morioka, gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern.

Wegen des guten Rufs deutscher Produkte zur energetischen Nutzung fester Biomasse (z.B. Pellet- und Hackschnitzelkessel, Festbett- und Wirbelschichtfeuerungen) in Japan sind die Marktchancen als sehr gut einzuschätzen. Gleichzeitig kann sich Deutschland mit seinen großen Erfahrungen in der nachhaltigen Forstwirtschaft auch in Japan profilieren. Zudem dient die deutsche Förderpolitik der japanischen Regierung als wichtige Orientierung. Auf dieser Basis erfährt die Stromerzeugung mittels Biomasse erfährt durch die neu eingeführte Einspeisevergütung einen intensiven Aufwind.

Das energetisch nutzbare Potenzial von Biomasse liegt in Japan mit insgesamt etwa 1.300 PJ ähnlich hoch wie in Deutschland (ca. 1.240 PJ), das Potenzial für Holzbiomasse ist sogar wesentlich höher als in Deutschland. Und auch das Vermögen der Nutzung beider Stoffe ist im Inselstaat groß – das bezieht sich auch auf Reststoffe der Holzverarbeitenden Industrie, Papierindustrie, Landwirtschaft sowie auf Bioabfälle aus dem Haushalts- und Lebensmittelbereich. Derzeit konzentriert sich die Nutzung der Biomasse in Japan vorwiegend auf lokale Verwertung organischer Abfälle. Der Grund: Ein intensiver Anbau von Energiepflanzen in Japan ist wegen der geringen landwirtschaftlich nutzbaren Fläche nur schwer möglich.



German - Japanese Wood Biomass Day


In Zusammenarbeit
und mit Unterstützung des


Veranstalter:

1. Tokyo Universität, Yayoi Auditorium, 05. November 2013
  
Veranstalter:
  • Fujitsu Research Institute (FRI),
  • ECOS Consult

2. Iwate Universität (Morioka) Ginga Hall, 08. November 2013
  
Veranstalter:
  • Iwate Präfektur, Iwate Universität,
  • Fujitsu Research Institute,
  • ECOS Consult


In Zusammenarbeit mit:

  • Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries (MAFF) Forestry Agency of Japan
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
  • Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
  • Tokyo Universität
  • Forestry and Forest Products Research Institute
  • Komitee zur Förderung der energetischen Nutzung von Holzbiomasse
  • Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)
  • Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg
  • Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ)
  • Deutsche Industrie und Handelskammer Japan (DIHKJ)


Kontakt:
Peter Beck
ECOS Consult
Tel: +49 (0)541-911 909 90
Email: pbeck(at)ecos-consult.com
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